Lagebericht

9.3 MaterialScience

Forschung und Entwicklung

MaterialScience wandte im 1. Quartal 2013 für Forschung und Entwicklung 57 Mio € auf. Die Mittel wurden im Wesentlichen für die Erkundung neuer Einsatzbereiche und die Weiterentwicklung von Prozesstechnologien und Produkten eingesetzt. Darüber hinaus wandten wir zusätzliche 24 Mio € für gemeinsame Projekte mit Kunden auf.

Investitionen, Akquisitionen und Kooperationen

Im Januar 2013 eröffneten wir unser erstes Entwicklungs- und Technikcenter für hochwertige Kunststoffe in Yongin, Südkorea. In enger Zusammenarbeit mit koreanischen Unternehmen sollen dort neue Anwendungen auf Basis von Polycarbonat für Produkte vor allem aus dem Automobil- und IT-Bereich entwickelt werden. Die neue Einrichtung verstärkt unser globales Netz von Forschungs- und Entwicklungsstätten.

Seit Februar 2013 ist die finale behördliche Genehmigung für den Bau und Betrieb einer neuen Großanlage am Standort Dormagen rechtskräftig. Dort soll eine Hightech-Anlage zur besonders umweltfreundlichen Herstellung von Toluylen-Diisocyanat (TDI) entstehen, einem Vorprodukt für Polyurethan-Weichschaum. Mittelfristig soll die neue Anlage mit einer Kapazität von 300.000 Jahrestonnen die bestehenden Produktionsanlagen für TDI in Dormagen und Brunsbüttel ersetzen.

Wachstumsmärkte

Im 1. Quartal 2013 erzielte MaterialScience in den Wachstumsmärkten einen Umsatz von 1.158 Mio € (Vorjahr: 1.148 Mio €). Währungsbereinigt entsprach dies einem Umsatzzuwachs von 2,1 %. Das stärkste Wachstum verzeichneten wir dabei in Lateinamerika, vor allem in Mexiko und Brasilien. Darüber hinaus konnten wir in Osteuropa höhere Umsätze realisieren. Der Umsatz in der Region Asien lag auf Vorjahresniveau, wobei das Geschäft in China und Indien weiter ausgebaut werden konnte. Der Anteil der Wachstumsländer am Gesamtumsatz von MaterialScience betrug 41,7 % (Vorjahr: 41,2 %).

Letzte Änderung: 25. April 2013  Copyright © Bayer AG
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