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Preis für Krebsforscher Hans-Georg Rammensee

Prof. Dr. Hans-Georg Rammensee von der Eberhard-Karls-Universität Tübingen ist mit dem Familie-Hansen-Preis 2013 ausgezeichnet worden. Der 59-jährige Forscher erhielt die Wissenschafts-Auszeichnung von der „Bayer Science & Education Foundation“ für herausragende Beiträge auf dem Gebiet der Krebstherapie. Dr. Marijn Dekkers, Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG, und Prof. Dr. Wolfgang Plischke, im Bayer-Vorstand verantwortlich für Technologie, Innovation und Nachhaltigkeit, überreichten den mit 75.000 Euro dotierten Preis im Rahmen eines Festaktes in Berlin.

Bei seiner Festrede vor rund 200 Gästen aus Wissenschaft, Industrie und Politik erläuterte Dekkers die Bedeutung der Forschung bei Bayer: „Für das Innovationsunternehmen Bayer spielt die Forschung eine zentrale Rolle. Die Kenntnis, die Akzeptanz und die Anwendung von Zukunftstechnologien, insbesondere in den Life Sciences, sind zentrale gesellschaftliche Rahmenbedingungen, zu denen die Bayer AG auch über ihre Stiftungen und die Vergabe dieses Preises beitragen will.“ Bayer habe seit der Gründung vor 150 Jahren mit zahlreichen Erfindungen immer wieder dazu beigetragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Daran arbeite das Unternehmen auch im Jubiläumsjahr 2013: „Allein in diesem Jahr stellt Bayer 3,2 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung zur Verfügung“, so Dekkers. Der Vorstandsvorsitzende betonte, die Arbeiten von Prof. Rammensee seien wertvolle Beiträge zu einer personalisierten Medizin im Kampf gegen Krebs.

Preisverleihung in Berlin (v.l.): Dr. Marijn Dekkers, Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker, Prof. Dr. Hans-Georg Rammensee und Prof. Dr. Wolfgang Plischke.Zoom image
Preisverleihung in Berlin (v.l.): Dr. Marijn Dekkers, Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker, Prof. Dr. Hans-Georg Rammensee und Prof. Dr. Wolfgang Plischke.

Und auch bei Bayer spiele die individualisierte Krebstherapie eine zunehmende Rolle. Von diesen Therapien erhoffe Bayer sich eine verbesserte Ansprechrate auf die gewählte Behandlung, geringere Nebenwirkungen und eine unter Umständen kürzere Behandlungsdauer und damit einen Mehrwert für alle Parteien in der Gesundheitswirtschaft. Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker, Generalsekretär der Human Frontier Science Program Organization und Vor­sitzender des Stiftungskuratoriums, erklärte in seiner Laudatio: „Hans-Georg Rammensee ist ein Pionier der Entwicklung einer neuartigen, patienten-individuellen Krebsimmuntherapie mit Multipeptidimpfstoffen. Die ersten klinischen Studien waren erfolgreicher als gedacht. Sie verlängerten eindrücklich die Überlebenszeiten der Patienten mit Nieren- und Darmkrebs.“

Letzte Änderung: 30. April 2013  Copyright © Bayer AG
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